Projekt MECVET

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Ausgangssituation

In Anbetracht des steigenden Prozentsatzes der alternden Bevölkerung sowohl in der Türkei und als auch in der EU sind die Probleme und Lebensbedingungen der geriatrischen Bevölkerung ein wichtiges Thema für Gemeinschaft und Familie. Familien brauchen Informationen und Hilfe von Sozialarbeitern oder medizinischem Personal. Aufgrund der zunehmenden Abhängigkeit und von Krankheit im Alter wird die Pflege der älteren Menschen zunehmend schwieriger. Nicht nur körperlich, auch psychisch, brauchen ältere Menschen Unterstützung. So sollten befähigte Personen an Schulungen zur Pflege älterer Menschen teilgenommen haben (zu spezifischen Probleme und Bedürfnissen, wie kann man sie unterstützen, wie sollte man mit ihnen umgehen etc.). Die notwendige Anerkennung des informellen und nichtformellen Lernens ist gegenwärtig allgemein akzeptiert, stößt aber bei der Umsetzung auf deutliche Barrieren. Dazu brauchte man anerkannte Assessmentverfahren und Assessmentcenter, deren Finanzierung außerhalb von Projektstrukturen gegenwärtig unklar ist. Gleichzeitig verfügen die Menschen durch das lebenslange Lernen über Kompetenzen, für die sie keinen Nachweis haben. Bedingt durch eine stetig steigende Dynamik am Arbeitsmarkt sind Berufskarrieren zunehmend eine Aneinanderreihung von Arbeits- und Orientierungsphasen. Dabei sind die Phasen der Arbeitsorientierung sehr häufig verbunden mit Weiterbildungsmaßnahmen. Daraus ergibt sich die Chance, das durch informelles und nichtformelles Lernen erworbene Wissen durch abschließende und kumulierende formale Bildungsgänge einer Anerkennung zuzuführen.

Zielstellung

In dem Innovationstransferprojekt MECVET soll die im EU-Projekt ESO-CERT entwickelte Methode zur ECVET-Bewertung beruflicher Kompetenzen weiterentwickelt und europaweit einsetzbar gemacht werden. Nach dieser Methode ist die Bewertung von Kompetenzen unabhängig vom Weg des Kompetenzerwerbs möglich. Es werden damit Lernleistungen des formalen, nicht-formalen und informellen Lernens zusammengeführt. Mit Hilfe dieses Verfahrens sollen modulare Bildungsbausteine, die zu komplexen handlungsorientierten Kompetenzen führen, bewertet werden. Durch diese Bewertung, in der auch die am Arbeitsplatz erworbenen Kompetenzen berücksichtigt werden, wird eine höhere Durchlässigkeit im Sinne der Anrechnung und Akzeptanz dieser Kompetenzen durch die Wirtschaft erreicht. Daraus ergibt sich eine höhere unternehmensübergreifende Mobilität der Arbeitnehmer. Im Einklang mit diesem Ziel wurde die eine Partnerschaft gebildet, bestehend aus Akteuren der lokalen Behörde, eines Berufsforschungs- und Entwicklungszentrums, Unternehmen der beruflichen Bildung, ein Berufsverband und Universitäten. Das Ergebnis des Projektes ist die Entwicklung und der Test eines modularen ECVET-Systems in der beruflichen Bildung im Bereich der Altenpflege, zur Entwicklung handlungsorientierter Kompetenzen im Pflegebereich. Basierend auf definierten Lernergebniseinheiten und den beschriebenen handlungsorientierten Kompetenzen wird eine Methode für die Feststellung tatsächlich erworbener Kompetenzen entwickelt und getestet. Die für die Anerkennung von Credits für erworbene Kompetenten wird onlinebasierte CEMES-Plattform transferiert und angepasst.

Projektleiter

Governorship of Istanbul

Partnerschaft

  • IBS-CEMES Institut GmbH
  • University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland
  • Istanbul Provincial Directorate of Family and Social Policies
  • Istanbul Aydrn Uuiversity
  • ISQ
  • Institute for training of personnel in international organizations Sofia
  • ANAPTYXIAKO KENTRO THESSALIAS – AKETH

Projektzeitraum

  • 01.12.2013 - 30.11.2015
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